deutscher Volkswirt; Präsident der Leibniz-Gemeinschaft ab Juli 2026; Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und Prof. an der Universität Bochum ab 2002, zuvor ab 1995 Ordinarius in Heidelberg; Vorsitzender des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR) 2013-2020, dort zuvor Mitglied ab 2009
* 25. August 1962 Canberra (Australien)
, ,Herkunft
Christoph Matthias Schmidt wurde am 25. Aug. 1962 im australischen Canberra geboren, wo sein Vater zu dieser Zeit als Professor an der medizinischen Hochschule lehrte, bevor die Familie 1963 nach Deutschland zurückkehrte. Sch. besitzt die deutsche und die australische Staatsbürgerschaft.
Ausbildung
Sch. machte 1981 in Fulda sein Abitur und studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim, wo er 1987 das Diplom erwarb. Prägend wurde für ihn sein akademischer Lehrer Heinz König, der in der Bundesrepublik die empirische Wirtschaftsforschung und die Ökonometrie einführte. Obwohl König ihm eine Assistentenstelle anbot, nahm Sch. lieber ein Stipendium der Princeton University an. Dort erwarb er 1989 einen Master (M.A.) in Ökonomie; zum Ph.D. wurde er 1991 in Princeton als Stipendiat einer Alfred P. Sloan Doctoral Dissertation Fellowship promoviert. Sch. war dann in München 1991/1992 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Lehrstuhlinhabers für Volkswirtschaftslehre, Klaus F. Zimmermann, und habilitierte sich dort 1995 mit einer Arbeit ...