amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler; Nobelpreis für Ökonomie 2011 zus. mit Thomas J. Sargent für die empirische Forschung zu Ursache und Wirkung in der Makroökonomie; Prof. für Wirtschaft a. d. University of Minnesota 1974-1990, Yale University 1990-1999 und Princeton University ab 1999 (ab 2004 zusätzlich für Bankwesen); entwickelte ökonometrische Modelle der sog. Vektor-Autoregression, um Möglichkeiten und Grenzen von Wirtschaftspolitik zu analysieren
* 21. Oktober 1942 Washington/DC
† 14. März 2026 Minneapolis/MN
Herkunft
Christopher Albert Sims wurde 1942 in Washington D.C. geboren. Durch die Tätigkeit seines Vaters Albert Sims als Diplomat lebte die Familie zwei Jahre lang in Deutschland, später ließ sie sich in Greenwich, Connecticut, nieder, wo die Mutter S.', Ruth Sims, geb. Leiserson, die "Connecticut League of Women Voters" leitete. Durch Großvater und Onkel mütterlicherseits kam S. früh mit Wirtschaftswissenschaft in Berührung.
Ausbildung
S. studierte ab 1959 zunächst Mathematik am Harvard College mit Bachelor-Abschluss (B.A.) 1963. Danach folgten Studien an der University of California in Berkeley (Sept. 1963 - Juni 1964) sowie an der Harvard University, wo S. 1968 seinen Doktortitel (Ph.D.) in Wirtschaftswissenschaften erlangte.