deutsche Punkband; wichtige Vertreter des politischen Fun-Punk; Erfolgstitel u. a.: "Für immer Punk", "80 Millionen Hooligans", "Das bisschen Totschlag", "Wenn ich ein Turnschuh wär"
Gründung: 1984 Hamburg
Wirken
Einordnung
Einordnung Als Mitte der 1980er Jahre die Neue Deutsche Welle verebbte, brachen vier junge Musiker aus Hamburg auf, um mit einem vom Rockabilly angehauchten Spaß-Punk und deutschen Texten eine popkulturelle Alternative anzubieten. Im Laufe der Jahre wurden DIE GOLDENEN ZITRONEN das deutsche Aushängeschild für kopflastigen Punk, der sich kontinuierlich mit elektronischer Musik vermischte.
Anfänge
AnfängeZusammengefunden hatten sich Ted Gaier (g; geb. 1964 in Stuttgart), "Aldo Moro" (b, g), Ale "Sexfeind" Dumbsky (dr) sowie der Sänger Thomas Sehl (geb. am 29. Mai 1963 in Timmendorfer Strand) mit dem ebenfalls betont lustigen Pseudonym Schorsch Kamerun 1984 in St. Pauli. Ihr Bandname sollte die glänzende Scheinwelt von Werbung und Boulevardpresse mit der erfrischend sauren Zitrusfrucht verbinden. Erste Auftritte absolvierten die GOLDIES, wie sie sich selbst nannten, in den Versammlungsräumen der alternativen Wohnprojekte der Hamburger Hafenstraße sowie auf Polit-Festivals. Ihre Musik verstanden DIE GOLDENEN ZITRONEN als dilettantischen, aber modernen "Zitat-Punk" (Moro in: "Spex...