Edward Witten

amerikanischer Physiker; Prof. für Mathematische Physik am Institute for Advanced Study in Princeton 1987-2022; bedeutende Arbeiten über die Stringtheorie, mit der man ab den 1970er Jahren die Naturphänomene der Welt zu beschreiben versucht

* 26. August 1951 Baltimore/MA

Herkunft

Edward Witten wurde am 26. Aug. 1951 in Baltimore, Maryland, als Sohn von Lorraine Wollach Witten und dem Physikprofessor Louis Witten geboren. Er wuchs mit drei jüngeren Geschwistern in einer jüdischen Familie auf. Sein Bruder Matt Witten wurde später als Fernsehautor bekannt.

Ausbildung

W. besuchte die private Park School in Baltimore und studierte anschließend an der Brandeis University, wo er 1971 den Bachelor-Grad im Hauptfach Geschichte erwarb. Nachdem er sich zeitweise als Journalist und 1972 als Wahlkampfhelfer in der US-Präsidentschaftskampagne von George McGovern (Democratic Party) versucht hatte, begann er ein Physikstudium an der Princeton University, erlangte dort 1974 den Master-Abschluss und promovierte 1976 beim späteren Nobelpreisträger David J. Gross zum Ph.D. mit einer Arbeit über Quanteneichtheorien.

Wirken

Akademische Karriere

Akademische Karriere 1976 wechselte W. als Postdoc an die Harvard University und wurde 1977 in die exklusive Harvard Society of Fellows aufgenommen. 1980 kehrte er nach Princeton zurück und trat dort mit 29 Jahren eine Physikprofessur an. Von 1987 bis zu seiner ...