Elisabeth Flickenschildt

deutsche Theater- und Filmschauspielerin; langj. Zusammenarbeit mit Gustaf Gründgens († 1963); Theaterrollen u. a. in "Macbeth", "Hamlet", "Elektra", "Medea", "Die Möwe", "Elisabeth I.", "Der Besuch der alten Dame"; Filmrollen u. a.: in "Der zerbrochene Krug", "Wir Wunderkinder", "Faust", "Das indische Tuch"

* 16. März 1905 Blankenese (heute Hamburg)

† 26. Oktober 1977 Stade

Wirken

Elisabeth Flickenschildt, ursprünglich evangelisch, später zum katholischen Glauben übergetreten, wurde am 16. März 1905 in Blankenese bei Hamburg als Tochter eines Kapitäns geboren. Nach dem Abitur war sie kurze Zeit in einem Modegeschäft in Hamburg tätig, dann nahm sie Schauspielunterricht bei Robert Niel in Hamburg, wo sie auch zuerst am Schauspielhaus aufgetreten ist. Die Bäuerin Armgard im "Wilhelm Tell" war ihre erste Bühnenrolle. 1933 schrieb sie an Otto Falckenberg in München, der sie zur Probe in die Münchener Kammerspiele bestellte. Sie sprach vor und wurde sofort engagiert. Die Paulina im "Wintermärchen" war ihr erster Erfolg. Bereits 1936 gelang ihr der Sprung ins Theater-Mekka nach Berlin, wo sie zuerst am Deutschen Theater bei Hilpert, dann von ...