Fabio Grosso

italienischer Fußballspieler und -trainer; 48-facher Nationalspieler, Weltmeister 2006; Spieler u. a. bei US Palermo 2004-2006, Inter Mailand 2006/07, Olympique Lyon 2007-2009 und Juventus Turin 2009-2012, italienischer Meister 2007 und 2012, französischer Meister und Pokalsieger 2008; ab 2013 Trainer u. a. bei US Sassuolo Calcio 2024-2026 und AC Florenz ab 2026, italienischer Zweitligameister 2023 und 2025

Erfolge/Funktion:

25 Länderspiele

Weltmeister 2006

* 28. November 1977 Rom

"Er kam als Mitläufer und ging als Held", schrieb die Deutsche Presse-Agentur nach dem Finale der WM 2006 über den Italiener Fabio Grosso. Dieser hatte im Elfmeterschießen gegen Frankreich den letzten und entscheidenden Ball scharf und platziert verwandelt und seine Mannschaft damit zum Weltmeister gemacht. Vor der WM außerhalb des Landes kaum bekannt, avancierte der Linksverteidiger im Laufe des Turniers zum Leistungsträger seines Teams. Grosso überzeugte dabei nicht nur generell mit seinen Leistungen, sondern war bereits vor dem Finale gleich in zwei Spielen maßgeblich an der Entscheidung zugunsten seines Teams beteiligt gewesen. Er setzte beim Turnier in Deutschland gewissermaßen die Tradition italienischer Linksverteidiger fort, die von Giacinto Facchettie über Antonio Cabrini bis zu Paolo Maldini reicht. Gemessen an diesen Größen des Weltfußballs muss Grosso allerdings eher als ein "kleines Licht" eingestuft werden.

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