Harald Jähner

deutscher Journalist, Autor und Literaturwissenschaftler; Honorarprofessor für Kulturjournalismus ab 2011; Feuilletonchef der Berliner Zeitung 2003-2015; Werke u. a.: "Wolfszeit" "Höhenrausch", "Wunderland. Die Gründerzeit der Bundesrepublik 1955-1967"

* 1953 Duisburg

Herkunft

Harald Jähner wurde 1953 in Duisburg als Sohn des Schulrats Heinz Jähner und der Grundschullehrerin Hildegard Jähner, geb. Rutert, geboren und wuchs in Duisburg-Marxloh auf.

Ausbildung

J. besuchte das Städtische Neusprachliche Gymnasium in Duisburg-Hamborn. Ab 1971 studierte er Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 1973 ging er an die Freie Universität (FU) in West-Berlin, wo er auch Politikwissenschaft und Philosophie studierte. 1978 schloss er mit einer Magisterarbeit über Alfred Döblins Roman "Berlin Alexanderplatz" ab. Im Juni 1983 wurde er bei Ulf Schramm an der FU Berlin promoviert.

Wirken

Kulturjournalist und Honorarprofessor

Kulturjournalist und Honorarprofessor Zunächst arbeitete J. als freier Journalist und u. a. als Redakteur bei den Berliner Festspielen. 1989-1997 leitete er die Kommunikationsabteilung des "Hauses der Kulturen" in Berlin und schrieb 1994-1997 als freier Mitarbeiter Literaturkritiken für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ). 1997 wechselte er als Redakteur zur "Berliner Zeitung" und war dort 2003-2015 Feuilletonchef.

Von 2011 bis 2020 lehrte J. als Honorarprofessor ...