deutscher Filmregisseur, Autor und Filmkritiker; Direktor der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin 2006-2009; Werke: Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilme, u. a. "Auf Biegen und Brechen", "Deutschlandbilder", "Reichsautobahn", "Das Kino und der Tod", "B-52", "Staub"
* 10. Mai 1942 Bremen
† 24. September 2025 München
Herkunft
Hartmut Bitomsky wurde 1942 in Bremen geboren. Sein Vater - ein Architekt - hatte dort mehrere Kinos gebaut.
Ausbildung
Nach dem Abitur studierte B. ab 1962 an der Freien Universität (FU) Berlin Germanistik, Theaterwissenschaft und Publizistik. Gleichzeitig sammelte er an Studententheatern Schauspiel- und Regieerfahrungen. Zudem weckten Filme von Jean-Luc Godard und Alexander Kluge in ihm ein immer stärkeres Interesse am Film, weshalb er 1966 zur neu gegründeten Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin wechselte und darüber hinaus als Co-Autor und Regieassistent an Peter Lilienthals Film "Der Beginn" (1966) mitwirkte. 1968, während der Studentenunruhen, gehörte er zu den Besetzern seiner Hochschule und wurde exmatrikuliert.