Ikkimel

deutsche Rapperin; Erfolgstitel u. a.: "Keta und Krawall", "Unisexklo"

* 18. Mai 1997 Berlin

Wirken

Einordnung

Einordnung Die Berliner Rapperin Ikkimel steht für knappe Outfits und eine große Klappe. Sie "erreicht mit ihren versauten Songs Millionen – und bringt das halbe Internet gegen sich auf", war bei der "ZEIT" (1.4.2025) zu lesen. Ihre Musik kann als harter, tanzbarer Rap umschrieben werden. Dabei sind ihre Texte nicht nur provokant und sexistisch, sie zeugen auch von einer selbstbewussten Sexualität. Ikkimel und andere Vertreterinnen des sogenannten "Fotzenrap" "holen sich den Begriff (Fotze) zurück und führen damit den Kampf gegen alles, was Frauen unterdrücken soll" ("Süddeutsche Zeitung", 20.12.2025).

Herkunft

Herkunft Ikkimel wurde am 18. Mai 1997 unter dem bürgerlichen Namen Melina Gaby Strauß in Berlin geboren. Sie wuchs in Berlin-Tempelhof auf und besuchte u. a. das "Beethoven-Gymnasium". Danach begann sie an der "Freien Universität" Berlin ein Bachelor-Studium (Deutsche Philologie, Sozial- und Kulturanthropologie), dem ein Masterstudium der Sprachwissenschaften folgte.

Alles deutete auf eine erfolgreiche akademische Laufbahn hin - bis zu Beginn der weltweiten Coronavirus-Pandemie ihr Vater an Blutkrebs verstarb. Hatte sie zuvor Techno und Rap ...