Isabel Heinemann

deutsche Historikerin; Direktorin des Instituts für Zeitgeschichte München - Berlin ab 2025; Professorin für Neueste Geschichte an den Universitäten München ab 2025, Bayreuth 2023-2025 und Münster 2019-2023; Forschungsschwerpunkte u. a. Geschichte des Nationalsozialismus und Geschlechtergeschichte

* 15. Februar 1971 Simmern/Hunsrück

Herkunft

Isabel Margarete Heinemann wurde am 15. Febr. 1971 in Simmern im Hunsrück geboren.

Ausbildung

H. studierte von 1991 bis 1996 Neuere und Neueste Geschichte, Mittelalterliche Geschichte sowie Neuere Deutsche Literaturgeschichte an den Universitäten Mainz, Dijon und Freiburg. 2001 wurde sie mit einer Dissertation über nationalsozialistische Rasse- und Siedlungspolitik an der Universität Freiburg zur Dr. phil. promoviert. 2018 folgte die Habilitation an der Universität Trier mit einer Studie zur Familienpolitik in den USA im 20. Jahrhundert.

Wirken

Akademische Laufbahn

Akademische LaufbahnIm Anschluss an ihre Promotion war H. zunächst Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Freiburg, ehe sie 2009 als Juniorprofessorin für Neuere und Neueste Geschichte an die Universität Münster berufen wurde. Dort leitete sie von 2009 bis 2016 zudem die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Emmy Noether-Nachwuchsgruppe "Familienwerte im gesellschaftlichen Wandel: Die US-amerikanische Familie im 20. Jahrhundert". Ab 2015 wirkte sie für vier Jahre im DFG-Sonderforschungsbereich "Kulturen des Entscheidens" ...