Jan Müller-Wieland

deutscher Komponist; zahlreiche Orchester- und Vokalwerke sowie Arbeiten für Musiktheater; auch gefragter Gastdirigent; Professor für Komposition an der Hochschule für Musik und Theater München ab 2007

* 30. März 1966 Hamburg

Herkunft

Jan Müller-Wieland wurde am 30. März 1966 in Hamburg geboren. Seine Nichte ist die Hockeyspielerin Janne Müller-Wieland.

Ausbildung

Nach dem Abitur am Gymnasium Buckhorn studierte M. Dirigieren (bei Günther Behrens), Komposition (bei Friedhelm Döhl) und das Instrument Kontrabass (bei Willi Beyer) an der Musikhochschule von Lübeck. Verschiedene Stipendien ermöglichten ihm Auslandsaufenthalte: 1989 war er an der Chopin-Akademie Warschau, 1991 an der Cité des Arts in Paris sowie an der Leonard-Bernstein-Foundation am Tanglewood Music Center in Boston in den USA (für einen Kompositionskurs bei Oliver Knussen). Von 1988 bis 1991 lehrte ihn außerdem Hans Werner Henze, der ihm das parallele Kompositionsstudium an der Musikhochschule Köln und in Rom (Kompositionsdiplom 1991 mit Auszeichnung) ermöglichte. Als Stipendiat der Accademia Tedesca Roma hielt sich M. 1992/1993 in der Villa Massimo in Rom auf.

Wirken

Künstlerische Grundlagen

Künstlerische Grundlagen Grundlegende künstlerische Erfahrungen sammelte M. als Kontrabassist in verschiedenen Ensembles, als Dirigierassistent während des Studiums an der Lübecker Hochschule und als Gründer und Leiter des Ensembles "Neue Musik Lübeck". Nach ...