Joachim Lottmann

deutscher Schriftsteller; gilt als Erfinder der deutschen Popliteratur; auch Journalist, tätig u. a. für "SPIEGEL", "taz" und "Süddeutsche Zeitung"; Romane u. a.: "Mai, Juni, Juli", "Deutsche Einheit", "Die Jugend von heute", "Der Geldkomplex", "Endlich Kokain", "Happy End", "Alles Lüge", "Sterben war gestern", "Die Euphorie des Schriftstellers beim Weltuntergang"

* 6. Oktober 1956 Hamburg

Herkunft

Joachim Lottmann wurde am 6. Okt. 1956 in Hamburg-Hochkamp geboren. Sein gleichnamiger Vater war Handelsschullehrer und in den 1960er Jahren als FDP-Politiker in Straubing, Bayern, aktiv. L. sprach später von einer schrecklichen Kindheit im Bayerischen Wald, den er als "Bayrisch Kongo" bezeichnete (vgl. ZEIT, 30.10.2025). Früher gab er hingegen an, in "Belgisch-Kongo" aufgewachsen zu sein. Als er 13 Jahre alt war, zog die Familie wieder nach Hamburg.

Ausbildung

Ab 1976 studierte er Theatergeschichte und Literaturwissenschaft in Hamburg.

Wirken

Erfinder der deutschen Popliteratur

Erfinder der deutschen Popliteratur1986 zog L. nach Köln und veröffentlichte im Folgejahr sein in Hamburg und Köln angesiedeltes Romandebüt "Mai, Juni, Juli" um einen depressiven ...