Josef Grünwidl

österreichischer katholischer Theologe und Pfarrer; Erzbischof der Erzdiözese Wien ab Jan. 2026; Apostolischer Administrator 2025-2026 und Bischofsvikar für das Vikariat Süd 2023-2025 der Erzdiözese Wien; Dechant des Dekanats Perchtoldsdorf 2016-2023; geschäftsführender Vorsitzender des Wiener Priesterrats 2016-2013, Pfarrer in div. niederösterreichischen Gemeinden 1998-2016; erster Sekretär des Wiener Erzbischofs Christoph Kardinal Schönborn 1995-1998

* 31. Januar 1963 Hollabrunn/Niederösterreich

Herkunft

Josef Grünwidl wurde am 31. Jan. 1963 als Sohn einer Bauernfamilie im niederösterreichischen Hollabrunn im Weinviertel geboren und wuchs im nahen Wullersdorf auf.

Ausbildung

G. besuchte das Erzbischöfliche Gymnasium Hollabrunn, wo er 1981 die Matura ablegte, und trat anschließend ins Priesterseminar der Erzdiözese Wien ein. An der Universität Wien studierte er katholische Theologie und parallel dazu Orgel im Konzertfach an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien. Im Studienjahr 1983/84, das er als Auslandsjahr in Würzburg verbrachte, fiel die endgültige Entscheidung für den Priesterberuf. Sein Theologiestudium schloss er 1987 mit einer Diplomarbeit zur Kreuzestheologie Jürgen Moltmanns bei Josef Weismayer ab.

Wirken

Seelsorgerische und administrative Stationen

Seelsorgerische und administrative Stationen1987 wurde G. zum Diakon geweiht, 1988 folgte die Priesterweihe im Wiener Stephansdom durch Franz Kardinal König. Nach ersten seelsorgerischen Stationen als Kaplan in Wien (1988-1991) und Kurat der Dompfarre Wiener Neustadt (1991-1993) ...