deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor; Filme u. a.: "Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes", "Blutsauger", "Sehnsucht in Sangerhausen"
* 18. Dezember 1984 Nürnberg
Herkunft
Julian Radlmaier wurde am 18. Dez. 1984 in Nürnberg geboren. Er ist der Sohn einer französischen Mutter und eines deutschen Vaters, der als Journalist tätig war.
Ausbildung
R. studierte Filmwissenschaft und Kunstgeschichte an der FU Berlin und der Sorbonne in Paris, außerdem von 2009 bis 2016 Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB).
Wirken
Anfänge und Einordnung
Anfänge und Einordnung R. war zeitweise in Vertretung wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Forschungsprojekts zu Videoaktivismus und persönlicher Assistent des Regisseurs Werner Schroeter. Zudem trat er als Herausgeber und Übersetzer von Werken des französischen Philosophen Jacques Rancière hervor, der auch R.s Arbeit als Filmemacher beeinflusste. Weitere Inspiration fand R. nach eigenen Angaben bei Regisseuren wie Charlie Chaplin, Jean Renoir, Jean-Luc Godard und Pier Paolo Pasolini (vgl. jungle.world, 1.6.2017; taz, 8.6.2017). R. selbst schuf als Drehbuchautor und Regisseur Filme, in denen er sich mit politischen Konzepten wie u. a. dem Marxismus im Kontext verschiedener Milieus und Epochen auseinandersetzte, oft satirisch verfremdet.
Erste Filme
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