amerikanischer Psychiater, Neurobiologe und Bioingenieur; D. H. Chen Professor of Bioengineering and of Psychiatry and Behavioral Sciences at Stanford University ab 2012; außerordentlicher Professor am Karolinska Institutet (Schweden) ab 2013; Forscher am Howard Hughes Medical Institute in Maryland ab 2014; Nobelpreis (Medizin) 2026
* 18. November 1971 Boston/MA
Herkunft
Karl Alexander Deisseroth wurde am 18. Nov. 1971 in Boston, Massachusetts geboren. Sein Vater Albert Deisseroth († 2025) war Mediziner, Onkologe und Professor an der University of California, San Francisco, am University of Texas MD Anderson Cancer Center und an der Yale University. Er widmete sich der Erforschung von Blutkrebs. D.s Mutter Louise arbeitete als Lehrerin für Chemie und Physik. Er hat zwei Schwestern, Kate und Karen, die Ärztinnen wurden.
Ausbildung
D. studierte von 1988 bis 1992 Biochemie an der Harvard University und schloss "summa cum laude" mit einem Bachelor-Grad ab (BA). Anschließend setzte er seine Studien an der Stanford University fort, wo er 1998 in Neurowissenschaften promovierte. Parallel dazu studierte er ab 1992 an der medizinischen Fakultät in Stanford und erwarb im Jahr 2000 einen Doktor der Medizin (M.D.). Ebenfalls in Stanford folgte 2000-2001 ein medizinisches Praktikum, das zu D.s Approbation führte. In Stanford absolvierte er zudem 2000-2004 eine ...