iranisch-deutscher Volleyballmanager und Sportfunktionär; als Manager und Geschäftsführer der BR Volleys mehrfacher deutscher Meister und Pokalsieger, Sieger CEV-Pokal 2016; Olympiabeauftragter in Berlin ab 2025
Erfolge/Funktion:
Ehemaliger Bundesligaspieler und -trainer
Geschäftsführer / Manager Berlin Recycling Volleys
16-maliger deutscher Meister
Mehrfacher deutscher Pokalsieger
Sieger CEV-Pokal 2016 (jew. mit den BR Volleys)
* 4. Dezember 1952 Teheran
, ,Kaweh Niroomand, der sich selbst einmal als "Volleyball-Verrückter" (TSP, 19.12.2015) bezeichnete, zählt zu visionären "Machern" im deutschen Volleyball. Der gebürtige Iraner verbrachte in Deutschland jede freie Minute damit, Volleyball zu spielen, als Volleyballtrainer zu fungieren oder schließlich ab Ende der 1980er Jahre als Volleyball-Funktionär zu arbeiten. Dabei führte er den SCC Berlin, aus dem 2011 die Berlin Recycling Volleys (BR Volleys) wurden, an die Spitze des deutschen Volleyballs. 2026 gewann der Manager mit den Berlinern seine 16. deutsche Meisterschaft. Die Berliner Morgenpost (16.2.2020) schrieb: "Niroomand war in seinem Projekt Spieler, Trainer, Manager, ist jetzt (ehrenamtlicher) Geschäftsführer und Mäzen, will aber darüber keine Worte verlieren." Doch der Manager engagiert sich nicht nur für seinen Klub, sondern für den Volleyballsport in Deutschland insgesamt und für allgemeine sportliche und sportpolitische Themen etwa als Befürworter einer deutschen Olympiabewerbung.