Michael Decker

deutscher Physiker; Direktor des Deutschen Museums München ab Juni 2025; Leiter des Bereichs II Informatik, Wirtschaft und Gesellschaft am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) 2015-2025; Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) 2014-2015; wissenschaftliche Schwerpunkte: Technikfolgenabschätzung insbesondere der Künstlichen Intelligenz, Robotik und Nanotechnologie

* 24. Dezember 1965 Ludwigshafen

Herkunft

Michael Decker wurde am 24. Dez. 1965 in Ludwigshafen am Rhein geboren, wo er auch aufwuchs. Sein Vater war Chemiker. Er hat einen Bruder, der ebenfalls Chemiker wurde, und eine Schwester, die Pharmazie studierte.

Ausbildung

D. erwarb 1992 an der Universität Heidelberg sein Diplom im Fach Physik mit dem Nebenfach Wirtschaftswissenschaften. 1995 schloss er seine Promotion mit einer Arbeit zur Spektroskopie an Sauerstoff in der Hochdruckverbrennung ab. Es folgte 2006 die Habilitation an der Universität Freiburg mit einer Arbeit zur angewandten interdisziplinären Forschung in der Technikfolgenabschätzung.

Wirken

Spezialisierung im innovativen Bereich der Technikfolgenabschätzung

Spezialisierung im innovativen Bereich der Technikfolgenabschätzung D. hatte während seiner naturwissenschaftlichen Ausbildung mehrere Posten als wissenschaftlicher Mitarbeiter inne, zunächst ab 1991 für vier Jahre am physikalisch-chemischen Institut der Universität Heidelberg. 1995 folgte eine zweijährige Anstellung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Stuttgart, bevor er bis 2002 an der Europäischen Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer ...