Monique Pelletier

französische Juristin und Politikerin; UDF-PR; beigeordnete Ministerin für die Lebensbedingungen der Frauen 1978-1981

* 25. Juli 1926 Trouville-sur-Mer

† 19. Oktober 2025 Neuilly-sur-Seine

Herkunft

Monique Denyse Pelletier, geb. Bédier, wurde 1926 in Trouville-sur-Mer im Departement Calvados (Normandie) geboren.

Wirken

Nach Besuch der Schulen studierte P. Rechtswissenschaften und erwarb das juristische Lizentiat. Von 1946 bis 1958 war sie als Anwältin in Paris tätig, danach als Jugendrichterin (tribunal pour enfants de la Seine) von 1960 bis 1965 und danach in Nanterre ab 1966.

Obwohl verheiratet und Mutter von sieben Kindern, betätigte sie sich in der Kommunalpolitik, wurde 1971 in den Stadtrat von Neuilly gewählt und 1977 zur Stellvertreterin des Bürgermeisters. Politisch schloss sie sich den von Valéry Giscard d'Estaing geführten unabhängigen Republikanern an und wurde später in das Politische Büro der in Republikanische Partei umbenannten politischen Formation des Präsidenten gewählt. Als Mitglied des Clubs "Perspektiven und Realitäten" arbeitete sie an politischen Programmen mit.

P. hatte sich seit jeher mit Erziehungs- und Frauenfragen und Jugendproblemen beschäftigt. So leitete sie 1972 bis 1977 die Eltern- und Erzieherschule (Ecole des parents et des éducateurs; E.P.E.), eine als gemeinnützig staatlich anerkannte Institution, die zahlreiche Tagungen und Kurse organisierte und eine Reihe von Publikationen herausbrachte. Sie rief auch ...