Moritz Rinke

dt. Schriftsteller und Dramatiker; Theaterstücke u. a.: "Republik Vineta", "Die Nibelungen", "Café Umberto", "Sophia oder Das Ende der Humanisten"; Buchveröffentl. u. a.: "Der Blauwal im Kirschgarten", "Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel", "Ich könnte hier stundenlang sitzen und auf den Rasen schauen"

* 16. August 1967 Worpswede

Herkunft

Moritz Rinke, freichristl., wurde am 16. Aug. 1967 als Sohn des Goldschmieds Hadfried Rinke und Roséle Corinth in Worpswede geboren, wo er auch aufwuchs. Zu seinen Vorfahren gehört der Kunstmaler Lovis Corinth.

Ausbildung

R. besuchte 1974-1987 die Rudolf-Steiner-Schule in Ottersberg. Nach dem Abitur und dem Zivildienst in einer Bildungsstätte im Hochsauerland studierte er 1989-1994 an der Universität Gießen Angewandte Theaterwissenschaft. Anschließend absolvierte er ein zweijähriges Zeitungsvolontariat beim "Tagesspiegel" in Berlin.

Wirken

Der Kolumnist

Der Kolumnist Schon während seines Studiums hatte R. Kolumnen und Reportagen für die "Süddeutsche Zeitung", die "Frankfurter Allgemeine Zeitung", "DIE ZEIT" und die Zeitschrift "Theater heute" geschrieben. Zweimal wurde er mit dem Axel-Springer-Preis ausgezeichnet: für die Reportage "Ein Tag mit Marlene" (1995) und einen Bericht über ...