Nairy Baghramian

iranisch-amerikanische Künstlerin; tätig in Berlin; bekannt v. a. für ortsspezifische Rauminstallationen aus verschiedensten Materialien; außerdem Fotografie, Zeichnung, Skulpturen; Teilnehmerin der documenta und der Biennale Venedig

* 1971 Isfahan

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Herkunft

Nairy Baghramian wurde 1971 in Isfahan als jüngstes von sechs Kindern in eine iranisch-armenische Familie geboren, die der Minderheit der armenischen Christen im Iran angehörte. Sie wuchs in einem weltoffenen, kulturell und politisch interessierten Elternhaus auf. Ihre Mutter arbeitete als Grundschullehrerin, der Vater war Bauunternehmer und entwarf außerdem Möbel. Nach dem Sturz des Schahs Mohammad Reza Pahlavi 1979 und der Errichtung eines islamistisch-theokratischen Regimes unter Ruhollah Khomeini floh die Familie 1984 nach West-Berlin, wo B. zunächst als Staatenlose lebte.

Ausbildung

B. kam über Tanz und Theater zur bildenden Kunst und studierte an der Hochschule der Künste in Berlin.

Wirken

Künstlerische Einordnung

Künstlerische Einordnung B. gilt als eine der international gefragtesten und anerkanntesten Bildhauerinnen ihrer Generation. Bekannt wurde die Berliner Künstlerin zunächst vor allem im Ausland, während in Deutschland, so die Süddeutsche Zeitung (9./10.9.2023), ihr Aufstieg anfangs "verschlafen" und sie trotz aller Erfolge lange als "Geheimtipp" (FAZ, 21.10.2023) gehandelt wurde.

B.s breitgefächertes Werk umfasst u. a. Fotografie, Installation, Skulptur und Zeichnung. Einen Namen machte sie sich vor ...