Omer Bartov

israelischer Historiker, Publizist und Hochschullehrer; Professor für Holocaust- und Genozidstudien an der Brown University ab 2022; Professor für europäische Geschichte ebenda 2000-2022; Buchpublikationen u. a.: "Hitlers Wehrmacht", "Anatomie eines Genozids", "Genozid, Holocaust und Israel-Palästina"

* 17. April 1954 En HaChoresch (n.a.A. 17. April 1954 Chadera)

Herkunft

Omer Bartov wurde am 17. April 1954 im Kibuzz En HaChoresch (nach anderen Angaben in Chadera) als Sohn des Schriftstellers und Journalisten Chanoch Bartov und dessen Frau Yehudith, geb. Schimmer, geboren und wuchs in Tel Aviv auf. Beide Eltern hatten polnische Wurzeln.

Ausbildung

B. besuchte das Neue Gymnasium in Tel Aviv und diente anschließend vier Jahre bei der israelischen Armee. Er studierte Geschichte zunächst in Tel Aviv, dann in Oxford, wo er 1983 mit einer Arbeit über die Verbrechen der Wehrmacht in Osteuropa während des Zweiten Weltkriegs promoviert wurde.

Wirken

Akademische Karriere

Akademische KarriereNach seiner Promotion lehrte B. zunächst an der Tel Aviv University, ehe er 1992 in die USA an die Rutgers University in New Jersey wechselte. Dort war der Historiker, der weiterhin enge Kontakte nach Israel pflegte, zunächst Raoul Wallenberg Professor in Human Rights, ab 1993 Professor am Department für Geschichte. Im Jahr 2000 folgte er ...