Reinhard Laube

deutscher Historiker; Direktor der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek seit 2016; Direktor der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg 2013-2016

* 1967 Herford

Herkunft

Reinhard Laube wurde 1967 in Herford, Westfalen, geboren. Er wuchs nach eigenen Angaben "in einem westfälischen Pfarrhaus mit Blick auf großformatige Bibeldrucke" auf (klassik-stiftung.de, 21.6.2016).

Ausbildung

Nach dem Schulabschluss studierte L. Geschichte, Philosophie und Germanistik in Freiburg i. Br. und schloss 1995 mit dem Staatsexamen ab. Ein dreijähriges Stipendium der Max-Planck-Gesellschaft ermöglichte ihm die Promotion. Von 1998 bis 2000 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Geschichte in Göttingen und noch einmal 2002 anlässlich seiner Promotion an der Georg-August-Universität Göttingen. 2001 weilte er als Junior Fellow am Institute for Advanced Study der Central European University in Budapest.

Wirken

Vom Historiker zum Bibliothekar

Vom Historiker zum Bibliothekar Seine Berufstätigkeit begann L. als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld in der Fakultät für Geschichtswissenschaft. Als Historiker beschäftigte sich L. vorrangig mit Wissenschafts- und Ideengeschichte sowie Provenienz- und Sammlungsforschung. Seine Dissertation über "Karl Mannheim und die Krise des Historismus" erschien 2004 mit dem Untertitel "Historismus als wissenssoziologischer Perspektivismus" und lieferte laut Süddeutscher Zeitung (30.8.2004) "ein treffliches Plädoyer für die engagierte Ideengeschichte". Daneben war L. ...