amerikanischer Künstler; gilt als einer der führenden Vertreter der sog. "Pictures Generation"; v. a. bekannt für Serien aus großformatigen, hyperrealistischen Kohlezeichnungen (u. a. "Men in the Cities", "Magellan", "The Destroyer Cycle"); auch Gemälde, Reliefs, Plastiken, Installationen, Performances; zudem Filmregisseur, Videofilmer und Musiker (Gitarrist)
* 7. Januar 1953 New York-Brooklyn/NY
Herkunft
Robert Longo wurde am 7. Jan. 1953 in Brooklyn, New York City, als Sohn des Buchhalters Samuel Longo und seiner Frau Nell geboren. Der Vater stammte aus Italien. 1954 zog die Familie in den Vorort Plainview, Long Island, eine solide, vor allem von jüdischen Einwanderern geprägte Gemeinde.
Ausbildung
In der Schule zeigte L. nur schwache Leistungen, was häufige Konflikte mit Eltern und Lehrern zur Folge hatte. Erst in der Abschlussklasse der Highschool diagnostizierten Schulärzte, dass er an Dyslexie ("Leseblindheit") leidet. Daran scheiterte auch das anfängliche Musikstudium des begeisterten Gitarristen an der North Texas State University in Denton. Nachdem er sich am Nassau Community College in New York und (ab 1972) als Stipendiat der Kunstakademie in Florenz mit Kunstgeschichte und -restauration befasst hatte, entschied er sich schließlich für ein kreatives Kunststudium mit dem Schwerpunkt Skulptur an der State ...