Roberto Rossellini

italienischer Filmregisseur; Wegbereiter des ital. Neorealismus; Filme u. a.: "Rom, offene Stadt", "Deutschland im Jahre Null", "Franziskus, der Gaukler Gottes", "Stromboli", "Liebe ist stärker", "Der falsche General"; Bühnenarbeiten u. a.: "Romeo und Julia", "Othello" (Oper); u. a. verh. mit Ingrid Bergman 1950-1958

* 8. Mai 1906 Rom

† 3. Juni 1977 Rom

Wirken

Roberto Rossellini wurde am 8. Mai 1906 in Rom geboren. Er besuchte die höhere Schule und studierte dann Philosophie, Literatur und Kunstgeschichte. 1934 wandte er sich der Filmarbeit zu und zwar zuerst als Tontechniker und dann als Mitarbeiter Francesco de Robertis bei Kurzfilmen.

Unter seiner eigenen Regie entstanden zunächst die Streifen "Dafne" (36), "Prélude à l'après-midi d'un faune" (37-38), "La Vispa Teresa" (39), "Fantasia sottomarina", "Il tacchino prepotente", (39), "Il ruscello di Ripsasottile" (40), "La nave bianca" (Das weiße Schiff) und "L'uomo della croce" (Der Kreuzesmann).

1944, kurz nach der Räumung Roms durch die Deutschen drehte R. "Roma città aperta" (Rom, offene Stadt) mit Anna Magnani, den ersten jener Filme, ...