Thomas Herzog

deutscher Architekt und Hochschullehrer; gilt als Pionier einer ökologisch orientierten und energiebewussten Architektur; Bauwerke u. a.: Wilkhahn-Fabrik in Eimbeckhausen, DESIGNCENTER in Linz, Messehalle 26 und EXPODACH in Hannover, Oskar von Miller Forum in München; zahlreiche Veröffentlichungen

* 3. August 1941 München

Herkunft

Thomas Herzog wurde am 3. Aug. 1941 in München geboren und stammt aus einer Familie von Ärzten und Juristen. Sein Vater Fritz Herzog war Hochfrequenzphysiker und starb 1948 an Kriegsfolgen. H.s Mutter Maria leitete mit ihrem Vetter Karl Riedl 35 Jahre lang die Hochbegabtenstiftung Maximilianeum in München. Herzog hat eine jüngere Schwester, die in Regensburg lebt. H. verbrachte seine Kindheit bis zum Schulalter in Österreich, zunächst unter großbürgerlichen Lebensbedingungen in Wien und nach der Flucht vor der Roten Armee 1945 von Not geprägt in Tirol und Salzburg. In seiner Kindheit und Jugend wurde H. u. a. stark beeinflusst vom Interesse seiner Mutter an künstlerischer Gestaltung sowie von anspruchsvollen Gesprächen mit seinem Onkel Rudolf Wilhelm.

Ausbildung

Nach dem Abitur 1960 am Münchner Maximiliansgymnasium studierte H. von 1960 bis 1965 an der TH München Architektur. Anschließend war er von 1965 bis 1969 Mitarbeiter von Prof. Peter von Seidlein in München und von 1969 bis 1973 wissenschaftlicher Assistent für Baukonstruktion an der Universität ...