Tilla Durieux

österreichisch-deutsche Schauspielerin; 1903-2011 an den Berliner Bühnen Max Reinhardts engagiert; 1916-1917 Ensemble-Mitglied am Königlichen Schauspielhaus Berlin; zahlreiche Gastspiele in Europa; war u. a. verheiratet mit dem Galeristen Paul Cassirer († 1926); Bühnenrollen u. a. in "Salome", "Judith", "Spielereien einer Kaiserin", "Lulu", "Pygmalion", "Hedda Gabler", "Josephslegende", "Macbeth", "Gespenster", "Traumspiel", "Die Stühle"; Filme u. a.: "Die letzte Brücke", "Verdammt zur Sünde", "Es"; auch TV und Hörspiele

* 18. August 1880 Wien

† 21. Februar 1971 Berlin

Herkunft

Tilla Durieux wurde 1880 als Ottilie Helene Angela Godeffroy in Wien geboren. Ihre Eltern waren der österreichische Chemieprofessor Richard Godeffroy (1847-1895) und die ungarische Pianistin Adelheid, geb. Hrdlicka. Der früh verstorbene Vater stammte aus einer Hugenottenfamilie. D. nahm später den Künstlernamen Durieux nach dem Geburtsnamen ihrer französischen Großmutter an.

Ausbildung

D. durchlief als Schülerin eine Klavierausbildung. Gegen den erklärten Willen ihrer Mutter absolvierte sie 1899-1901 eine Schauspielausbildung an der Theatervorbereitungsschule des Hofschauspielers Karl Arnau in Wien.

Wirken

Früher Ruhm als Theaterschauspielerin

Früher Ruhm als Theaterschauspielerin Sie debütierte 1901 mit ...