Ulrich Immenga

dt. Rechtswissenschaftler; fr. Prof. an der Universität Göttingen; Vorsitzender der Monopolkommission 1986-1989

* 5. Juni 1934 Helmstedt

† 14. März 2026 Göttingen

Herkunft

Ulrich Immenga, ev., wurde 1934 in Helmstedt geboren.

Ausbildung

I. absolvierte eine Banklehre und studierte dann Rechtswissenschaften in Göttingen, Berlin, Saarbrücken, Würzburg und Ann Arbor (USA). 1966 promovierte er zum Dr. jur.

Wirken

Nach seiner Habilitation (1970) wurde I. 1971 Wissenschaftlicher Rat und Prof. an der Universität Bielefeld. Von 1971-1974 war er o. Prof. in Lausanne. Ab 1974 war er o. Prof. und Direktor der Abteilung für Internat. und Ausländisches Wirtschaftsrecht an der Universität Göttingen. Daneben war er 1985 Gastprofessor an der Georgetown University, Washington, D.C., 1987 in Paris und 1988 an der Universität Kobe, Japan. Im Okt. 1999 wurde I. als Professor und Direktor der Abteilung für Internationales und Ausländisches Wirtschaftsrecht an der Universität Göttingen emeritiert.

Einer breiteren Öffentlichkeit wurde I. durch seine Arbeit in der Monopolkommission bekannt, deren Mitglied er 1979 wurde und deren Vorsitz er 1986 übernahm. Die fünfköpfige Monopolkommission ist ähnlich unabhängig wie der "Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung" (die fünf "Weisen"), dem sie nachgebildet wurde. Sie ist nur an den durch das Kartellgesetz begründeten Auftrag gebunden. Der Publizität ...