deutsch-australischer Autor; nannte sich in Australien Max Melbo; galt als Kultfigur der Männerbewegung in den 1970er und 1980er Jahren; Veröffentlichungen u. a.: "Der Untergang des Mannes", "Dressur des Bösen", "Manifest für den freien Mann", "Muttersöhne", "Adieu Marx", "Vatersöhne", "Die Königsfälschung", "Hitler 1 und Hitler 2"
* 14. März 1942 Wiesbaden
† 6. März 2022 Neuseeland
Herkunft
Volker Elis Pilgrim, geboren 1942 in Wiesbaden, stammte aus einer preußischen Adelsfamilie. Seine Eltern waren überzeugte Nazis und mit dem NS-Politiker Hermann Göring gut bekannt. P. wuchs in der Mark Brandenburg auf, 1960 floh die Familie aus der damaligen DDR in die Bundesrepublik. 1989 wurde P. australischer Staatsbürger und änderte seinen Namen in Max Melbo.
Ausbildung
P. studierte nach dem Abitur Jura, Geschichte, Psychologie, Soziologie, Musik (Meisterklasse für Klavier) sowie Film- und Theaterwissenschaft in Göttingen, Frankfurt/M., Wiesbaden und München. 1968 legte er in Frankfurt das Erste Juristische Staatsexamen ab, 1971 promovierte er zum Dr. jur. mit einer Dissertation zum Urheberrecht. 1971 und 1972 volontierte P. bei den Dreharbeiten zu zwei Spielfilmen des Regisseurs Volker Schlöndorff und bekam in "Strohfeuer" ...