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Werner Eberlein

Werner Eberlein

deutscher Politiker; fr. SED; PDS
Geburtstag: 9. November 1919 Berlin
Todestag: 11. Oktober 2002 Berlin
Nation: Deutschland - Bundesrepublik

Internationales Biographisches Archiv 06/2003 vom 27. Januar 2003 (cs)


Blick in die Presse

Herkunft

Werner Eberlein stammte aus Berlin. Sein Vater, Hugo Eberlein, hatte 1918 die KPD mit gegründet und diese ab 1922 in der Kommunistischen Internationale vertreten. Er gehörte zu den wichtigsten KPD-Funktionären der Weimarer Zeit, floh 1933 in die Schweiz und kam 1936 in die Sowjetunion. 1937 wurde Hugo Eberlein vom Inlandsgeheimdienst NKWD verhaftet und Opfer der Terrorwelle, die Josef Stalin damals gegen Parteimitglieder eingeleitet hatte. E. war im März 1934 alleine in die Sowjetunion emigriert, die Mutter blieb bei ihrem zweiten Mann und jüngeren Sohn in Berlin. Er lebte in Moskau anfangs bei seiner Stiefmutter und auch im Emigrantenhotel "Lux".

Ausbildung

E. besuchte ab 1929 ein Neuköllner Gymnasium und ab 1934 in Moskau die privilegierte Karl-Liebknecht-Schule, musste diese 1937 aber nach Verhaftung des Vaters verlassen. Dass dieser und zwei Onkel 1941 nicht in Lagern umgekommen, sondern erschossen wurden, erfuhr E. erst 1990, als er Einblick in NKDW-Akten erhielt. Um nach 1937 überleben zu können, zog E. ohne Pass nach ...


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