deutscher Verbandsfunktionär; Präsident des Deutschen Tierschutzbundes 1993-2011, Ehrenpräsident ab 2011
* 10. Mai 1951 Bremen
† 4. Februar 2017 Bremen
Herkunft
Wolfgang Apel, evang., wurde 1951 in Bremen geboren. Durch seine Familie wurde er schon früh mit dem Tierschutzgedanken vertraut. Sein Vater brachte regelmäßig verschiedene Tiere zur Pflege nach Hause.
Ausbildung
A. absolvierte eine Ausbildung zum Speditionskaufmann.
Wirken
1970 trat A. in den Landesdienst der Hansestadt Bremen ein. 1973-1984 war er freigestellter Personalratsvorsitzender des Statistischen Landesamtes Bremen. Später wurde er vom Landesdienst beurlaubt.
Zu seiner eigentlichen Berufung machte A. den Tierschutz, für den er schon als Schüler aktiv war. Mit 27 Jahren wurde er Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und damit auch auf Bundesebene Mitglied des Gesamtsvorstandes des Deutschen Tierschutzbundes. 1980 berief ihn der damalige Präsident des Tierschutzbundes, Andreas Grasmüller, zum Geschäftsführer des Verbandes. 1983-1985 amtierte A. zudem als Bundesschatzmeister. 1987 ernannte ihn der damalige Bundeslandwirtschaftsminister Ignaz Kiechle zum Mitglied der Tierschutzkommission (bis 2011). Ab 1991 Vizepräsident, avancierte A. 1995 als Nachfolger von Grasmüller zum Präsidenten des Deutschen Tierschutzbundes.
Der Deutsche Tierschutzbund wurde 1881 als Dachorganisation für die Tierschutzvereine auf örtlicher Ebene gegründet. Ende 2000 hatte der Bund 700.000 Mitglieder, und in 16 Landesverbänden waren 717 örtliche Vereine und Tierheime zusammengefasst. Schwerpunktmäßig wandte ...