dt. Historikerin, Journalistin, Publizistin; fr. SPD; Chefredakteurin der Parteizeitung "Berliner Stimme" 1973-1977; Veröffentl. u. a.: "Ollenhauer. Biedermann und Patriot", "Die Linke und die Einheit", "Die Bank lebt nicht vom Geld allein", "Willy Brandt", "Hundert Jahre Hoffnung und ein langer Abschied. Zur Geschichte der Sozialdemokratie"; ab 1983 verh. mit Willy Brandt († 1992); ab 2003 verh. mit Hilmar Kopper († 2021)
* 23. September 1946 Twistringen/Niedersachsen
Herkunft
Brigitte Seebacher, ev., wurde am 23. Sept. 1946 im niedersächsischen Twistringen geboren und wuchs in Bremen auf. Ihr Vater war kaufmännischer Angestellter, ihre Mutter Buchhändlerin.
Ausbildung
Nach dem Abitur (1966) studierte S. Geschichte und Germanistik in Bonn, Köln und an der FU Berlin. 1972 legte sie das Magisterexamen ab. 1984 promovierte sie bei Ernst Nolte mit der Dissertation "Ollenhauer. Biedermann und Patriot" zum Dr. phil. Während des Studiums absolvierte sie Volontariate bei Radio Bremen, beim SFB und bei der "Berliner Stimme". 1965 wurde sie SPD-Mitglied.
Wirken
Die Berufstätigkeit begann S. 1971 als Pressesprecherin der Berliner SPD. 1972 wurde sie Redakteurin der Parteizeitung "Berliner Stimme", 1973-1977 war sie deren Chefredakteurin. 1978/1979 ...