Cees Nooteboom

niederländischer Schriftsteller und Journalist; Werke: Erzählungen, Romane, Reisebücher, Lyrik und Essays, u. a. "Philipp und die anderen", "Rituale", "Ein Lied von Schein und Sein", "Die folgende Geschichte", "Berliner Notizen", "Allerseelen", "Nootebooms Hotel", "Paradies verloren", "Nachts kommen die Füchse", "533 Tage. Berichte von der Insel", "Abschied"

* 31. Juli 1933 Den Haag

† 11. Februar 2026 Menorca (Spanien)

Herkunft

Cees (eigentlich Cornelis Johannes Jacobus Maria) Nooteboom wurde 1933 in Den Haag geboren. Sein Vater Hubertus Nooteboom starb 1945 kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs durch ein britisches Bombardement. N.s Eltern waren seit 1943 geschieden. Seine Mutter Johanna Pessers zog nach dem Krieg mit den Kindern in ihre Heimatstadt Tilburg und heiratete 1948 erneut. N. hatte eine ältere Schwester Hanneke (* 1932) und einen jüngeren Bruder Huub (* 1940). Aus der zweiten Ehe des Vaters stammt der Halbbruder Hugo (* 1944).

Ausbildung

N. besuchte katholische Klosterschulen, zunächst das Gymnasium Immaculatae Conceptionis der Franziskaner in Venray, dann das Augustinianum in Eindhoven. Er verließ die Schulen vorzeitig, erklärte aber, dass dort sein Lese- und Studieninteresse geweckt worden sei.

Wirken

Journalistische ...