Doris Gercke

deutsche Schriftstellerin; Veröffentlichungen u. a.: "Weinschröter, du musst hängen", "Auf Leben und Tod", "Die Frau vom Meer", "Schlaf, Kindchen, schlaf", "Frisches Blut. Deutsche Geschichten", "Die Nacht ist vorgedrungen"; bekannt auch für ihre Bella-Block-Kriminalromane, die fürs Fernsehen verfilmt wurden; auch Drehbücher

* 7. Februar 1937 Greifswald

† 25. Juli 2025 Hamburg

Herkunft

Doris Gercke wurde 1937 in Greifswald geboren und stammte aus einer Arbeiterfamilie. Die Familie kam 1949 nach Hamburg.

Ausbildung

Nach dem Schulbesuch absolvierte G., die als junge Frau der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) beigetreten war, eine Verwaltungslehre, holte dann aber 1980 das Abitur nach (Begabtenabitur) und begann in Hamburg ein Jurastudium (Staatsexamen 1988/1989).

Wirken

Künstlerische Einordnung

Künstlerische Einordnung G. machte sich ab Ende der 1980er Jahre einen Namen als freischaffende Schriftstellerin. Neben ihren Büchern, die u. a. auch in den USA, in Spanien, Schweden, Finnland, Dänemark und Frankreich erschienen, entstanden Hörspieltexte, Fernsehdrehbücher, Gedichte und Kinder- und Jugendbücher. Bekanntheit erlangte G. v. a. durch ihre Bella-Block-Krimireihe, die später fürs Fernsehen mit Hannelore Hoger in der Hauptrolle adaptiert wurde. DER SPIEGEL (1.8.2025) würdigte sie posthum als "aufrecht" und schrieb weiter: "Sie hat sich nie verbogen, ob als ...