Franz Herre

dt. Journalist, Publizist und Historiker; Leiter des außenpolitischen Ressorts des "Rheinischen Merkur" 1955-1959; fr. stellv. Chefredakteur der "Deutschen Welle", Köln; verfasste Dutzende Biographien über historische Persönlichkeiten in erster Linie aus Deutschland, Österreich und Frankreich mit Schwerpunkt 19. Jahrhundert

* 11. April 1926 Fischen im Allgäu

† 3. Januar 2026 Herrsching

Herkunft

Franz Herre, röm.-kath., stammte aus der Gemeinde Fischen im bayerischen Oberallgäu und wuchs in Augsburg auf.

Ausbildung

H. studierte ab 1946 Geschichte, Germanistik und Philosophie an der Universität München. 1949 promovierte er bei Franz Schnabel in Neuerer Geschichte zum Dr. phil. Seine 1951 publizierte Dissertation behandelte "Das Augsburger Bürgertum im Zeitalter der Aufklärung".

Wirken

Karriere bei "Rheinischer Merkur" und "Deutscher Welle"

Karriere bei "Rheinischer Merkur" und "Deutscher Welle" Nach der Promotion entschied sich H. gegen eine wissenschaftliche Laufbahn und wurde Journalist. Nach Stationen als Redakteur für Politik bei der "Augsburger Allgemeinen" (damals "Schwäbische Landeszeitung") sowie in Konstanz und Bamberg leitete er 1955 bis 1959 das außenpolitische Ressort der katholisch geprägten Wochenzeitung "Rheinischer Merkur". Dabei unterstützte er publizistisch die Westorientierung unter Bundeskanzler Konrad Adenauer, den er mehrfach ins Ausland ...