Khaleda Zia

Politikerin in Bangladesch; Ministerpräsidentin 1991-1996 und 2001-2006; BNP-Vorsitzende 1984-2025

* 15. August 1946 Distrikt von Dinajpur (n.a.A. 15. August 1945 Distrikt von Dinajpur)

† 30. Dezember 2025 Dhaka

Herkunft

Khaleda Zia wurde 1946 (n. a. A. 1945) als Tochter des Geschäftsmanns Iskander Majumder im Distrikt von Dinajpur im Nordwesten Bangladeschs (damals Ostbengalen) geboren. Ihr Vater betrieb einen Teehandel.

Ausbildung

Z. hat außer der Highschool keine weiterführende Schule besucht, da sie bereits 1960 den späteren General und Staatspräsidenten von Bangladesch, Ziaur Rahman († 1981), heiratete.

Wirken

Von der Unabhängigkeit zur Ermordung Zias

Von der Unabhängigkeit zur Ermordung Zias Ende 1971 spaltete sich Ostpakistan (bis 1955: Ostbengalen) nach einem neunmonatigen Unabhängigkeits- und Bürgerkrieg bengalischer Nationalisten (mit 3 Mio. Todesopfer und bis zu 10 Mio. Flüchtlingen) mit Unterstützung Indiens als neuer Staat Bangladesch von Pakistan ab.

General Zia, der sich in der pakistanischen Armee hochgedient, aber die Unabhängigkeit von Bangladesch unterstützt hatte, war nach Ende des Bürgerkriegs einer der führenden Offiziere der Armee in Bangladesch. Seine Machtfülle nahm nach der Ermordung von Staatsgründer Mujibur Rahman am 15. Aug. 1975 weiter zu. Nach einem weiteren Militärputsch wurde er im Nov. 1975 Armee-Oberbefehlshaber. Im April 1977 übernahm General Zia das Amt des Staatspräsidenten. Während der militärischen Karriere ihres Mannes spielte Z. keine politische ...