Konstanze Lauterbach

deutsche Regisseurin; galt als führende Lorca-Interpretin; u. a. Regisseurin am Schauspiel Leipzig 1991-2000, zuvor Hausregisseurin am Deutschen Theater Berlin; Regiearbeiten u. a.: "Die Besessene", "Hexenjagd", "Bluthochzeit", "Mariana Pineda", "Das Wunder von Mailand"; seit 1996 auch zahlreiche Operninszenierungen

* 30. April 1954 Ronneburg

† 24. Mai 2025 Berlin

Herkunft

Konstanze Lauterbach wurde 1954 im thüringischen Ronneburg als eines von drei Kindern eines Lehrerehepaares geboren.

Ausbildung

Sie besuchte die Oberschule in Ronneburg und Gera, die sie 1972 abschloss. Nach einer Berufsausbildung zur Textilfacharbeiterin arbeitete sie von 1974 an in der Requisite in Gera. 1976 nahm sie schließlich ein Studium der Germanistik und Literaturwissenschaft in Leipzig auf, das sie 1981 erfolgreich beendete.

Wirken

Frühe Regiearbeiten

Frühe RegiearbeitenErste Inszenierungen brachte L. noch während ihres Studiums am Poetischen Theater der Karl-Marx-Universität heraus. Dort konnte man Stücke aufführen, die für professionelle Theater in der DDR damals tabu waren, darunter Volker Brauns "Che Guevara" oder "Kohlhaas" von Stefan Schütz (UA 1978). Ihre erste eigene Studentenregie war Athol Fugards "Aussagen nach einer Verhaftung auf Grund des Gesetzes gegen Unsittlichkeit". Den Berufsweg als Regisseurin begann L., die sich mehrmals vergeblich an der ...