Marko Spittka

deutscher Judoka und Judotrainer

Erfolge/Funktion:

Olympiadritter 1996

WM-Zweiter 1997

Europameister 1992

EM-Zweiter 1998 (jew. als Aktiver)

Bundestrainer Männer (ab 2025)

* 22. April 1971 Dresden

Marko Spittkas Leben und seine sportliche Karriere sind eng mit dem Judosport verknüpft. Der gebürtige Dresdner war in den 1990er Jahren einer der erfolgreichsten deutschen Judokas, wurde Europameister und gewann Medaillen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. Nach dem Karriereende war er zunächst Nachwuchstrainer beim Bayrischen und anschließend beim Österreichischen Judo-Verband (ÖJV) und von 2013 bis Mitte 2019 ÖJV-Cheftrainer. Von 2022 bis 2024 fungierte er als Sportdirektor des usbekischen Judoverbandes und führte Diyora Keldiyorova 2024 in Paris zum Gewinn der olympischen Goldmedaille, wofür er Anfang 2025 mit dem IJF Judo Award für die Trainerleistung des Jahres im Frauenbereich ausgezeichnet wurde. Im Januar 2025 übernahm Spittka das Amt als Bundestrainer Männer des Deutschen Judo-Bundes (DJB).

Laufbahn

Erfolge im Juniorenbereich für die DDR

Erfolge im Juniorenbereich für die DDR Marko Spittkas sportliche Laufbahn war zunächst geprägt vom Sportsystem in der DDR. Er begann mit acht Jahren in seiner Heimatstadt Dresden mit dem Judo und wurde dann in der Kaderschmiede Frankfurt/Oder von Trainer Gerald Haak zum Spartakiadesieger geformt. Als 18-Jähriger glänzte Spittka bei der Junioren-EM 1989 in Athen mit ...