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MUNZINGER Pop

Dance(Floor)-Jazz



Pop-Archiv International 05/1996 vom 15. Mai 1996 (Stefan Schüssler)


Im Sommer 1993 erscheinen fast gleichzeitig 3 Schallplatten auf dem Markt, die - auf unterschiedliche Art und Weise - Jazz und HipHop miteinander verbinden. Greg Osby, US-amerikanischer Alt-Saxophonist, spielt seine Jazz-Soli auf "3-D Lifestyle" zu den Raps und Samples etlicher Gäste aus dem HipHop-Lager. Guru, singende Hälfte des HipHop-Duos GANG STARR, geht den umgekehrten Weg. In seinem Projekt "Jazzmatazz" sind prominente Jazz-Musiker die Gäste, die zu den den Raps, Grooves und Samples improvisieren. Das britische Duo US 3 wiederum plündert für das Album "Hand On The Torch" den gesamten Katalog des legendären Jazz-Labels 'Blue Note'. Neu abgemischt ertönen Soul-Jazz und Hardbop-Klassiker von Herbie Hancock, Art Blakey und anderen auf einmal als HipHop für den Dancefloor. Damit setzen sich Trends fort, deren Anfänge in die 80er Jahre zurückreichen.

In London sorgt Ende der 80er Jahre der DJ Gilles Peterson für Furore. In der allsonntäglichen Nachmittagsveranstaltung der Club-Diskothek 'Dingwalls' beginnt er damit, unter dem Motto "Talkin' loud and sayin' something" alte Jazzplatten von John Coltrane oder 'Cannonball' Adderley mit aktuellen Aufnahmen von PUBLIC ENEMY oder SOUL II SOUL zu mischen. ...


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